Die Geografie Irlands

Geografie Irlands

 

Die irische Insel besteht aus einem von Hügeln durchzogenen großen zentralen Kalk­stein­tief­land, das zur Küste hin von Bergmassiven umgeben ist. Sie liegt im äußersten Nord­westen Eu­ropas zwischen 51,5 und 55,5 Grad nördlicher Länge sowie 5,5 und 10,5 Grad westlicher Breite. Öst­lich der Insel erstreckt sich über eine Breite von 17,6 bis 192 km die Irische See, die Irland von Großbritannien trennt. Sie erreicht eine durch­schnitt­liche Tiefe von 200 Metern. An den nörd­lichen, westlichen und südlichen Küsten ist der Flach­was­ser­strei­fen der Kontinentalplatte re­lativ begrenzt und fällt abrupt im Atlantik ab. Die Bergketten im Süden der Insel bestehen aus al­tem roten Sand- und Kalkstein und sind von Fluss­tälern durch­schnitten. In den anderen Teilen der Insel sind sie vor­wie­gend aus Granit. Lediglich im Nordosten gibt es Basaltplateaus. In der Zentralebene findet man Glet­scher­ab­la­ge­rungen aus Ton und Sand. Die Ebene ist von flachen Hügelketten durch­brochen und mit großen Moorflächen und zahlreichen Seen bedeckt.

 

Zumindest zwei große Eiszeiten haben ihre Spuren auf der Insel hinterlassen. Entsprechend finden sich überall geglättete Felsen, Bergseen und Gletschertäler sowie Glet­scher­ab­la­ge­run­gen wie Sand, Kies und Ton. Ein spektakuläres Beispiel dafür, wie die Landschaft von der Eis­zeit geprägt wurde, findet sich im Burrengebiet in den Grafschaften Clare und Galway.

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